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In Tübingen gibt es ein vielfältiges Angebot, das heute schon unter
dem Begriff "Ökotourismus" subsummiert werden kann:
Bio-Bauernhöfe mit Direktverkauf, ökologisch arbeitende
Handwerksbetriebe und Unter nehmen, ein öko-zertifiziertes
Restaurant, Bäckereien mit Bioland-Angebot und vieles mehr. Dazu
viele Ausflugsziele von naturschützerischem oder
zivilisationsökologischem Interesse.
Für Massentourismus ist dies alles sicher nicht geeignet. Aber
sicherlich gibt es Interessierte sowohl in der Tübinger Bevölkerung
als auch bei Besucherinnen und Besuchern Tübingens für die dies
lohnende Ziele und Angebote sind.
Gerade die Zunahme des Rad-Tourismus in Tübingen zeigt, dass es ein
steigendes Interesse an sanftem zukunftsfähigem Tourismus gibt.
Viele dieser Touristen fahren aber durch Tübingen, ohne den Reiz und
das Potential der Stadt und seiner Umgebung richtig würdigen zu
können.
Die vielen Möglichkeiten Tübingens und seiner Umgebung müssen
erschlossen und nutzbar gemacht werden, wenn Touristen zum Verweilen
angeregt werden sollen. Dies ist eine Arbeit, die in die Diskussionen
um das Tübinger Stadtmarketing passt aber eben so den Interessen der
Einwohnerschaft Tübingens selbst entgegen kommt. Als erstes Projekt
hat sich der Ökotourismus-Tisch vorgenommen, einen "Führer mit Touren
und allgemeinen Tourismus-Informationen" zu erstellen, die speziellen
Ansprüchen im Bezug auf Natur- und Umweltschutz genügen.
Nach einigen Vorgesprächen haben sich Personen mit
unterschiedlichstem Hintergrund (Bürger- und Verkehrsverein, Grüne
Hochschulgruppe, Gemeinderat, Gastronomie, Natur- und
Umweltschutzgruppen) zusammengefunden, um das Projekt
Ökotourismus in Tübingen zu realisieren, Arbeiten zu übernehmen und die
Ergebnisse zusammen zu tragen.
Auch Mitglieder des HGV und von TÜGAST sind in die Planung einbezogen.
Sitzungsprotokolle des Tisches
Es handelt sich jeweils um PDF-Dokumente zum Download
Die aktuellen Sitzungstermine finden Sie auf unserer
Terminübersicht.
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