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Die Kreis-Armutskonferenz wurde1993 nach dem Vorbild der Nationalen Armutskonferenz
von VertreterInnen der Wohlfahrtsverbände, der Gewerkschaften, Kirchen und
Sozialinitiativen gegründet mit dem Ziel, gemeinsam gegen Ausgrenzung sozialer
Minderheiten und Sozialabbau aktiv zu werden.
In den letzten Monaten hat die Kreisarmutskonferenz den ersten Sozialbericht über den
Landkreis Tübinger erarbeitet. Dieser ist im Juni 2001 erschienen. Er kann in der
Agenda-Geschäftsstelle im Bürger-Büro eingesehen oder
gegen eine Spende von 15,- DM erworben werden.
Grundlagen
In den letzten Jahren ist auch im Kreis Tübingen die Zahl derer, die von Armut und
ihren Folgen betroffen oder bedroht sind, kontinuierlich gestiegen.
Die Sozialhilfebedürftigkeit vin kinderreichen Familien, Alleinerziehenden,
Arbeitslosen, chronisch Kranken und Behinderten nimmt ständig zu.
Gleichzeitig werden die Leistungen des sozialen Netzes in Frage gestellt und immer
mehr abgebaut.
Zusätzlich werden die Betroffenen durch eine öffentliche Debatte, die Vorurteile
verbreitet und verstärkt, noch mehr diskriminiert und ausgegrenzt.
Um diesen Entwicklungen entgegenzutreten, haben sich im Frühjahr 1993 Vertreter
der freien Wohlfahrtspflege, der Gewerkschaften, von Vereinen und Initiativen
des Sozialbereichs, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in der
Tübinger Kreis-Armutskonferenz zusammengefunden.
Ziele
- Information der Öffentlichkeit
über Probleme der von Armut Betroffenen.
- Anwaltschaft
für die Betroffenen in der öffentlichen Debatte.
- Diskussion und Kommunikation
über Lösungsansätze der sozial Schwachen mit Bürgerinnen und Bürgern, Mandatsträgern,
Fachleuten, Wirtschaft und Wissenschaft.
- Forum
für die Personen und Gruppen, die Armut bekämpfen und sich für soziale Werte und
Errungenschaften einsetzen.
- Weoterentwicklung und Vernetzung
von kommunalen Ansätzen, die Armut bekämpfen.
Die aktuellen Sitzungstermine finden Sie auf unserer
Terminübersicht.
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