Haustyp
Kleine Mehrfamilienhäuser 1958 - 1968 (Baujahr 1966)
Der Anlass
war die notwendige Sanierung des gesamten Gebäudebestands der Kreisbaugesellschaft.
Die Motivation
ergab sich nicht primär aus der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Sanierungsmaßnahmen,
sondern aus der Verantwortung der Kreisbaugesellschaft gegenüber den Mietern und der
Feststellung, dass veraltete Wohnungen in Zukunft nicht mehr vermietbar sind.
Die Ausführung
umfasste mehrere Punkte. Die Dächer wurden ausgebaut, so dass mehr Wohnraum entstand.
Die Häuser wurden gedämmt um Wärmebrücken zu vermeiden. Für die Fenster wurde ein
besserer k-Wert gewählt, als gesetzlich vorgeschrieben. Die Heizung wurden auf zentrale
Gas-Brennwerttechnik umgestellt. Zusätzlich informierte die Kreisbau ihre Mieter
ausführlich über den richtigen Umgang mit Zentralheizung und Fensterlüftung. Die
entsprechende Informationsbroschüre ist Teil des Mietvertrags.
Das Ergebnis
ist insgesamt positiv. Der Energieverbrauch ist allerdings stark vom
Nutzungsverhalten abhängig. Es gibt vereinzelt nach wie vor Schimmelbildung durch
gravierende Lüftungsmängel, aber auch Probleme mit Dauerlüftung (Der Architekt:
"Kippbeschläge an Fenstern gehören eigentlich verboten, man braucht sie nicht").
Effekt am Rande: Ein baugleiches Haus einer Eigentümergemeinschaft unter der
Verwaltung der Kreisbau soll nun ebenfalls saniert werden, da der Vergleich den
Eigentümern nicht mehr genügt.
- Aussenwanddämmung
- Vollwärmeschutz 8 cm Polystyrol
- Dachdämmung
- Sparrendämmung 16 cm Mineralfaser
- Kellerdeckendämmung
- 2 cm Polystyrol / Mineralfaser
- Fenster
- Kunststoff, Wärmeschutzverglasung, k-Wert 1,1
Heizenergiebedarf
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