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Ziel des Projektes war eine umfassende Sensibilisierung und Motivierung zu
Klimaschutzmassnahmen an Gebäuden. Mit verschiedenen Informations- und
Kommunikationsmassnahmen sollten bei Hausbesitzern, Eigentümergemeinschaften,
Architekten, Baufinanzierern und Genehmigungsbehörden praktische Vorschläge zur
Lösung der technischen Probleme bei der Gebäudesanierung vorgestellt und die
Hindernisse bei der klimagerechten Renovierung überwunden werden.
Das Projekt wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg mit 30.000 DM
gefördert.
Das Projekt setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
Baustein Ausstellung:
Es wurde eine Ausstellung erarbeitet, die in Form von Fotobeispielen von Häusern mit dem Tübinger Wärempaß,
Modellen und Schautafeln mit Musterlösungen verschiedene Möglichkeiten zur Realisierung
von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand verdeutlicht. Die Ausstellung war als
Wanderausstellung konzipiert und wurde von März bis Mai 2001 im Tübinger Rathaus,
bei den Stadtwerken Tübingen, auf der Messe für die Familie, sowie in den Rathäusern
von Unterjesingen, Hirschau, Hagelloch, Pfrondorf und Kilchberg gezeigt.
Baustein Zusatzinformationen:
Bei der Eröffung der Ausstellung informierte Herr Höflich vom Landesgewerbeamt
Stuttgart über das Impulsprogramm Altbau des Landes Baden-Württemberg. Während
der Ausstellungszeiten wurde mit Broschüren und Faltblättern über Förder- oder
Beratungsmöglichkeiten informiert.
Baustein Hausführungen:
Begleitend zur Ausstellung wurden Führungen durch die acht sanierten Beispielgebäude
angeboten. Diese Führungen boten die Möglichkeit, sich vor Ort anschaulich zu
informieren und die Hauseigentümer zu ihren Sanierungsentscheidungen zu befragen.
Baustein "Erfahrungsaustauschbörse"
An jedem Ausstellungsort ermöglichte ein offener Stammtisch den Dialog und
Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Hauseigentümern, Besitzern mit
Sanierungserfahrung und Fachleuten (Handwerker, Architekten, Energieberater).
Baustein Broschüre
Erfahrungsaustausch und Ausstellung werden in einer Broschüre aufbereitet. Diese
Broschüre fasst die Ergebnisse des Projekts zusammen. Sie wird bei den Handwerkern,
dem Umweltzentrum und bei der Stadtverwaltung zur Kostenlosen Mitnahme ausliegen.
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