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Die Agenda ist kein vorgefertigtes Rezept.
Jede Stadt geht ihren Weg eigenverantwortlich.
Viele der in der Agenda 21 aufgezählten
Probleme, treten vor allem auf der kommunalen Ebene auf. Daher spielen Städte und
Gemeinden eine große Rolle bei der Lösung dieser Probleme.
Hier findet das tägliche Leben statt, hier hat der einzelne Mensch noch eine
erkennbare Stimme, hier können die Folgen des eigenen Handelns direkt erlebt werden,
im Positiven wie im Negativen.
Im Kapitel 28 der Agenda werden die
Kommunen weltweit aufgefordert, zusammen mit ihrer Bürgerschaft eigene, auf die lokalen
Bedürfnisse zugeschnittene Handlungsprogramme aufzustellen, um ihre Gemeinde auf den
Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu bringen.
Nachhaltige Entwicklungen orientieren sich an den Grundbedürfnissen der heute lebenden
Menschen, ohne die Chancen der zukünftigen Generationen zu gefährden.
Die Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21 kann nur
ein kontinuierlicher und dynamischer Prozess sein.
Die Erarbeitung einer Lokalen Agenda hat nicht nur das Ziel, der Gemeinde eine
zukunftsfähige Struktur zu geben. Die Beteiligung möglichst vieler Menschen mit ihren
verschiedenen Funktionen, Erfahrungen und Interessen ist bereits an sich nachhaltig.
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